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aktualisiert am 12. März 2018
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Geschichte

Auf unsere Geschichte sind wir stolz, denn wir können mittlerweile auf ein über fünfzigjähriges Vereinsbestehen zurückblicken. Gegründet wurde der Verein 1952 und noch heute haben wir einige der Gründungsmitglieder im Verein!

1952 –

Die Jahre des Wiederaufbaus sind noch nicht ganz zu Ende aber durch die wachsende Motorisierung, auch in den ländlichen Gegenden ist das Pferd als Arbeits- und Beförderungstier nicht mehr unabdinglich!

 

Reiten, Kutschfahrten und auch die Pferdehaltung dienten nun mehr und mehr zur Freizeitgestaltung.

1952 fanden sich denn auch einige Pferdeliebhaber zusammen um gemeinsam in den Sattel zu steigen, dem Pferdesport nachzugehen, ihn zu fördern.

Man traf sich in Oldershausen in der "Altenburg" und Initiator der Gründung einer Reit- und Fahrabteilung war seinerzeit der inzwischen Verstorbene Reitlehrer Otto Großkelwing aus Oldenrode, lange Jahre erster Vorsitzender und spätere Ehrenvorsitzender.

 

Von 1952 bis 1966 gab es die „Reit- und Fahrabteilung Oldershausen und Umgebung“, die sich dem Reit- und Fahrverein Osterode (in der einstigen Kreisstadt des alten Amt) anschloss.

Seit 1966 gibt es den „Reit- und Fahrverein Oldershausen / Altes Amt“ als eigenständigen Verein. Oldershausen, der Name des Ortes wird im Vereinsnamen geführt weil dort seinerzeit die Gründung erfolgte, die historische Bezeichnung „Altes Amt“ zeigt die Überörtlichkeit des Vereines auf.

Mitglieder kamen und kommen aus allen Dörfern des Alten Amtes, der heutigen Gemeinde Kalefeld. Allerdings waren es zu diesem Zeitpunkt wesentlich mehr Aktive Männer als Frauen die dem Reit und Fahrsport frönten.

Bereits Pfingsten 1954 hatte man den Mut, eine Pferdeleistungsschau zu veranstalten, bei der 64 Pferde an den Start gingen.

Zu dieser Zeit war die Beteiligung wichtiger als die äußere Aufmachung und  Veranstaltungen wie das erste Pfingstturnier glichen einem Volksfest.

So war es auch 1955 und 1956 als bis zu 5000 Zuschauer die Altämter Turniere besuchten.

In Echte, Oldershausen und Willershausen gab es immer wieder Leistungsschauen unter dem Motto „Das Pferd muss bleiben!“

 

Reitlehrer Großkelwing war rührend um den Nachwuchs besorgt und der Verein schaffte es sogar ein Vereinspferd zu erwerben.

Mit „Kurprinz“ wurde eine sehr gute Voltigierabteilung gegründet, und auf seinem Rücken wurden viele Kinder zu später guten und erfolgreichen Reitern.

 

1965 stellte die damals selbständige Gemeinde Willershausen dem Verein ein Gelände neben dem Sportplatz zur Verfügung, auf dem ein vorbildlicher Übungs- und Turnierplatz entstand.

Da es im Winter immer wieder zum Erliegen des Reitunterrichts kam, wurde 1966 in Echte, In der Trift eine alte Dreschscheune gepachtet.

 

In den Folgenden Jahren aber stagnierte das Vereinsleben, nur noch einige Jugendliche Reiter „hielten zur Stange“. Lag es an der immer weiter zunehmenden „perfekten“ Motorisierung?

Fehlte die Attraktivität,  wurde zu wenig geboten?

Die frage blieb offen. Erst als Otto Großkelwing in Kalefeld, wo in den 60ziger Jahren viele Kinder Interesse am Reiten hatten, eine Kinder- und Jugendgruppe an den Umgang mit dem Lebenden Sportgerät heranführte, gab es neue Nachwuchsreiter.

 

Kurze Zeit später folgte ein „Nackenschlag“:

der Pachtvertrag für die Dreschscheune in Echte wurde gekündigt und wieder gab es im Winter keine geeignete Halle, um zu trainieren. So ist es lange geblieben.

 

Engagierte Pferdefreunde haben immer wieder die Pferde und Reiter zum Unterricht in benachbarte Reithallen transportiert, unter anderem nach Osterode, Förste und Rimmerode.

 

In den 60ziger Jahren gab es im Verein eine Mannschaft sehr guter junger Reiter, die von Turnieren zwischen Schwarmstedt und Kassel, Herzberg und Höxter mit Pokalen und Preisen heimkamen: Burkhard Lossie, Claudia Ehlert, Karl- Heinz und Ullrich Gillner, Birgit Bode, Gerd und Jobst Vockel, Wolfgang Pape und Frank- Hermann Hartmann. Ihre Leistungen und Erfolge spornten an, wieder einmal gab es einen Zuwachs an jungen Mitgliedern.

 

Der Junge und Couragierte Vorstand stellte Pläne zum Bau einer Halle auf, die Grundstücksfrage war fast geklärt, nur die Finanzierung war noch offen. Es waren fast 60 Mitglieder, die damals aktiv dem Reitsport nachgingen und die Hoffnung nach „einem Dach über dem Kopf“ nicht aufgaben. Was kam, war statt Zuschüssen die Kreisreform und damit blieben die Baupläne in der Schublade.

 

1972 kam dann der erste Wechsel an der Vereinsspitze, Otto Großkelwing bat nach 20 Jahren als 1. Vorsitzender nun aus Gesundheitlichen Gründen darum von einer Wiederwahl abzusehen. Zu seinem Nachfolger wurde Karl Vockel aus Echte gewählt, der nun die Geschicke des Vereins bestimmen sollte.

Otto Großkelwing wurde in Anerkennung seiner großen Verdienste dem Verein gegenüber zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der neue Vorsitzende gehörte bereits seit der Gründung dem Verein an und war in den letzten Jahren vor seiner Wahl als Jugendleiter im Verein tätig.

Sein Ziel werde es sein, so erklärte er in seiner Antrittsrede, im Sinne seines Vorgängers weiterzuarbeiten und sich stets mit ganzer Kraft für die Belange des Vereins einzusetzen.

 

1977 wurde das 25 jährige Vereinsbestehen mit einem Turnier in Echte gefeiert, einige Hundert Pferde waren am Start. Die Dressurprüfungen liefen auf dem Sandplatz an der Eboldshäuser Straße, die Springprüfungen liefen auf dem in Eigenarbeit kultivierten Gelände (ehemalige Badeanstalt) zwischen dem Sportplatz und den Erdklärbecken .

 

Am 15 August 1987 feierte der Verein seinen 35ten Geburtstag mit einem zünftigen ländlich- rustikalen Scheunenfest „zwischen Pferdebox und Sattelkammer“ auf dem Hof von Karl Vockel in Echte.

 

1992 folgte dann das 40 Jährige Vereinsbestehen mit einem „Tag des Pferdes“, wo bei Gluthitze auf der Echter Reitanlage wieder einmal Pferdesport vom Feinsten gezeigt wurde.

Bunt gemischt war das Reiterliche und auch das Züchterische Programm, wurden doch Fahr-, Dressur-, Voltigiersport sowie auch Westernreiten und Ringstechen dargeboten.

Von Edlen Trakehnern über Hannoveranern waren auch Kaltblutpferde und sogar ein Tennessee Walking Horse und ein Echter algerischer Berber mit von der Partie.

 

1993 folgte dann der zweite Wachwechsel an der Vereinsspitze des 55 Mitglieder umfassenden Vereins. Karl Vockel nahm nach Unstimmigkeiten im Vorstand nach 21 Jahren als 1. Vorsitzender den Hut und machte der bisherigen Reitwartin Beate Pape Platz, die zu diesem Zeitpunkt schon seit 17 Jahren dem Verein angehörte.

 Auch Karl Vockel wurde, in Anerkennung seiner Verdienste um den Verein, von der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. „Wenn ich gebraucht werden stehe ich dem Verein mit Rat und Tat zur Seite“ versicherte er trotz der vorherigen Unstimmigkeiten gegenüber dem Reporter der HNA.

 

Seit dem Jahr 2000 steht dank Familie Vollbrecht dem Reitverein und seinen Mitgliedern in Echte, in der Oberen Mühle(dem ehemaligen Sägewerk) eine Reithalle zur Verfügung, die dem Verein für den Reitunterricht der Kinder und auch für Veranstaltungen immer wieder Kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

 Immer wieder scheiterte der Übungsbetrieb, gerade in den Wintermonaten, an Ermangelung der Überdachten Möglichkeit zum reiten. Diese Halle ist für den Verein nun schon fast zum 2ten Stammsitz geworden und wir hoffen auf noch viele lehrreiche Stunden des Reitbetriebes und des geselligen Beisammenseins im gemütlichen Reiterstübchen.

 

2002 zum 50 Jährigen Vereinsjubiläum, das auf dem Gelände der Oberen Mühle (Vollbrecht) in Echte gebührend gefeiert wurde, gab es dann einen erneuten Wachwechsel an der Spitze des Reit- und Fahrvereins Oldershausen Altes Amt. Beate Pape stellte sich in der vorhergehenden Mitgliederversammlung, nach 9 Amtsjahren für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung und Diana Volchert, aus Seesen,  bis zu diesem Zeitpunkt Fahrwartin, wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt und von Ihrer Vorgängerin auf der Jubiläumsfeier in ihr Amt eingeführt und sollte nun für die nächsten Jahre die Geschicke des Vereins führen.

2 Wahlperioden (also 6 Jahre lang) später drehte sich das Vorstandskarrussel erneut, diesmal allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Auf der Jahreshauptversammlung im März 2008 lehnte Diana Volchert eine Wiederwahl ab und schlug Beate Pape zur Wahl vor. Dieser Vorschlag wurde von der Mitgliederversammlung auch einstimmig angenommen und so gab Diana Volchert ihren Vorsitz im Verein wieder an ihre Vorgängerin Beate Pape ab.

Auch seit 2008 kann der Verein ein neues Vereinspferd sein Eigen nennen. Das Vereinspony Bonny, das 2007 in den wohlverdienten Ruhestand ging wurde von Fam. Pape übernommen und so war der Weg für ein neues Vereinspferd geebnet.

Seit Juni 2008 stand dem Verein der Wallach *Harry* für den Reitunterricht zur Verfügung, dank der Tatsache, das diesmal ein Großpferd angeschafft wurde bestand nun auch die Möglichkeit Erwachsenen Reitunterricht zu geben.

Aber wieder einmal mussten Die Mitglieder einen Schritt zurück gehen, Harry war zu teuer für den kleinen Verein und wurde nach langer Suche in gute Hände vermittelt.

Auf den Vereinsveranstaltungen hier in Echte kann man sehen, das dieser Verein nicht nur bei den eigenen Mitgliedern hoch angesehen ist, jährlich wiederkehrende Highlights wie der Osterausritt jeden Karfreitag, Fahrertage,Turniere- die schon fast *Volksfest- Charakter* haben, Orientierungsrallyes und auch der Jährliche Herbstausritt und das nicht wegzudenkende Weihnachtsreiten, desweiteren Turnierteilnahmen, Spalierstehen bei Hochzeiten und Geburtstagen von Mitgliedern, Teilnahmen an Festumzügen prägen seit je her das Vereinsgeschehen neben dem nach Möglichkeit täglichen Training mit den Pferden.

 

Gaudemus equis – die Freude und Liebe zum Pferd

 - Ist in diesem Verein wohl von Anfang an die Losung und das Erfolgsrezept das diesen Traditionsverein nun mittlerweile seit 55 Jahren zusammenhält und uns, den mittlerweile 100 Mitgliedern hoffentlich noch viele schöne, besinnliche, kurzweilige, spannende und erfolgreiche Veranstaltungen beschert!

 


 

 

 

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Reit- und Fahrverein Oldershausen Altes Amt e.V.  | Reitvereiechte@aol.com www.reit-undfahrvereinoldershausenaltesamt.de/impressum-dsgvo.html